Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrBuRNz« (29. Mai 2005, 23:09)
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Auch Großbritannien, sonst eher ein teures Pflaster für Autokäufer, ist bei einigen Modellen eine Reise wert. Problem: Diese Autos sind ausnahmslos Rechtslenker.
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Erst an der Grenze kassiert der deutsche Zoll einheitlich 16 Prozent Einfuhrumsatzsteuer.
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Die Serienausstattung weicht bei den EU-Nachbarn oft ab. Vergleichen Sie deshalb mit der deutschen Serienausstattung und bestellen Sie Fehlendes notfalls nach. Jedes Land zudem hat eigene Preis- und Aufpreislisten. Gelegentlich gibt es bestimmte Extras nur in dem jeweiligen Land. Wichtig: Lassen Sie sich die EU-Übereinstimmungserklärung (COC) mitgeben. Das erspart die TÜV-Abnahme.
Bei Übergabe im Ausland werden manchmal angebliche Kosten für Schreibarbeiten oder Behördengänge extra berechnet. Tip: Schreiben Sie den Endpreis ohne Luxus- und Umsatzsteuer im Kaufvertrag fest. Noch etwas: Lassen Sie sich das Serviceheft vom ausländischen Vertragshändler abgestempelt, unterschrieben und datiert mitgeben, sonst sind Garantie und Gewährleistung futsch. Achtung: Bei Import-Fahrzeugen zieren sich Hersteller und Werkstätten oft bei der Kulanz.
Ein letzter Tip: Achten Sie auf die Euro-Norm. Es gibt zwar seit dem 1.1.2005 keinen Steuervorteil für neuzugelassene Euro-4-Fahrzeuge mehr (Benziner 6,75 Euro/100 cm³, Diesel 15,44 Euro/100 cm³). Wer aber heute ein Auto mit der alten Euro-3-Norm kauft, muß mit höherem Wertverlust rechnen. Das gleiche gilt für neue Diesel ohne Rußfilter.